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Bei der außerordentlichen Bundesligaversammlung der Volleyball Bundesliga (VBL), die am 5. und 6. November 2021 in Berlin stattfand, haben die 75 Vereine aus den 1. und 2. Bundesligen mit breiter Mehrheit den strategischen Handlungsrahmen für die kommenden Jahre beschlossen. Auf Basis der vereinbarten Ausgangspunkte erfolgt ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf eine differenziertere Positionierung der einzelnen Ligen. Die stärkere Betonung der Unterschiedlichkeit unterstreicht die existierenden verschiedenen Ausgangsvoraussetzungen und Wettbewerbsbedingungen für Frauen und Männer.


Die Tatsache, dass in der Saison 2021/22 erstmals unterschiedliche Medienrechtestrategien in den Bundesligen bei den Damen und Herren verfolgt werden, trägt diesem Umstand bereits Rechnung. Gleichwohl gilt weiterhin der Leitgedanke der VBL, dass sich Frauen und Männer auf Augenhöhe befinden. Bis Juni 2022 erfolgt nun auf Grundlage der gefassten Beschlüsse die weitere Ausgestaltung des neuen Masterplans, der den aus dem Jahr 2013 ersetzen und bis 2029 gelten soll.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte sich der im Juni 2021 neu konstituierte Aufsichtsrat der VBL den Vereinsvertreter:innen zudem erstmals persönlich vor. Der Vorsitzende Siegmar Müller dankte in seiner Rede den Delegierten dafür, dass sie dem Aufsichtsrat das Vertrauen ausgesprochen hatten, ohne dass zuvor ein persönliches Kennenlernen stattfinden konnte. Müller legte das Selbstverständnis des Aufsichtsrates sowie die aktuellen Herausforderungen in der Vermarktung dar. „Die Arbeit im Aufsichtsrat ist auf die Volleyball Bundesliga als Ganzes, das heißt alle 75 Vereine und sechs Ligen, ausgerichtet. Es muss unser Ziel sein, wechselseitige Interessen zusammenzuführen sowie Entscheidungen zu treffen, die der VBL in ihrer Gesamtheit und der Weiterentwicklung des Volleyballsports dienen. Die stärkere Eigenpositionierung der einzelnen Ligen bietet Chancen im Hinblick auf eine schnellere, dynamischere Entwicklung unseres Sports, insbesondere der 1. Bundesligen“, betonte Müller bei seiner Ansprache. Er appellierte an die Teilnehmer:innen: „Wir sollten dabei jedoch immer das Gemeinsame betonen, statt das Trennende herauszustellen. Mit den verschiedenen Ligen haben wir unterschiedliche ‚Produkte‘ im Angebot, die jedoch nicht im unmittelbaren Wettbewerb zueinanderstehen. Unsere Wettbewerber sind vielmehr andere Sportarten sowie die Freizeit- und Unterhaltungsbranche.“

In seiner Rede an die Mitglieder blickte Daniel Sattler, Geschäftsführer Organisation und Finanzen sowie Sprecher der Geschäftsführung der VBL, auf sehr arbeitsintensive Monate zurück. Viele Weichen seien gestellt, die Strukturreform umgesetzt und Personalentscheidungen getroffen worden, um den Volleyballsport in Deutschland weiter voranzubringen. Er konstatierte, dass die Coronalage unverändert eine große Herausforderung für die Clubs und den Sport darstelle. Die Umsetzung der Hygienekonzepte bedeute einen hohen Aufwand und angesichts der zögerlichen Rückkehr der Zuschauer:innen in die Hallen entstünden weiterhin große wirtschaftliche Herausforderungen.

Bei der Bundesligaversammlung wurde außerdem die letzte noch vakante Position im Aufsichtsrat besetzt. Die 75 Bundesligisten wählten Jana Bernhard, Geschäftsführerin der S20 – The Sponsors‘ Voice e.V., einstimmig in das Gremium. „Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus über 15 Jahren im Sportbusiness in die strategische Arbeit des Aufsichtsrates einfließen zu lassen und hoffe mit einem externen Blick neue Impulse setzen zu können“, blickt die erfahrene Netzwerkerin mit Expertise in den Bereichen Sponsoring, Vermarktung und Vertrieb auf die kommenden Aufgaben zur Weiterentwicklung der Volleyball Bundesliga.

„Nach vielen Monaten, in denen wir uns pandemiebedingt nur digital beraten konnten, tat es sehr gut, die VBL-Mitglieder nun erstmals wieder bei einer Präsenzveranstaltung treffen zu können. Viele Themen und Herausforderungen lassen sich in persönlichen Gesprächen effektiver und einfacher klären. Demzufolge sind die Beschlüsse dieser außerordentlichen Bundesligaversammlung ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur Verabschiedung unseres Masterplans im kommenden Sommer“, resümiert Sattler.