Bald wieder live in der SCHARRena... Stuttgarts schönster Sport! (Foto: Tom Bloch | www.tombloch.de)

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Allianz MTV Stuttgart hat auch das dritte Spiel der Finalserie gegen den SSC Palmberg Schwerin verloren. In der Stuttgarter SCHARRena unterlag das Team von Trainer Giannis Athanasopoulos dem alten und neuen Deutschen Meister mit 1:3 (22:25 18:25 25:16 18:25). Nach den Niederlagen in den ersten beiden Spielen, bei denen beide Mannschaften spielerisch über weitere Strecken auf Augenhöhe agierten, hatte Sportdirektorin Kim Renkema vor diesem Match einen unbändigen Siegeswillen und Killerinstinkt von ihrer Mannschaft gefordert. Dies konnten die Spielerinnen aber nur in einem Satz auf dem Feld umsetzen.

Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft geht in die nächste Runde. Die beiden besten Mannschaften der Volleyball Bundesliga stehen sich in der Stuttgarter SCHARRena für den nächsten Schlagabtausch gegenüber. Für Allianz MTV Stuttgart geht es jetzt um Alles oder Nichts. Trotz zweier starker Partien gegen den Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin liegt das Team von Giannis Athanasopoulos in der Finalserie aktuell mit 0:2 hinten. „Aufstecken“ kommt im Wortschatz der Stuttgarter Mädels aber nicht vor und so soll in der Partie am Samstag noch einmal eine Schippe draufgelegt werden um ein viertes Match zu erzwingen.

Allianz MTV Stuttgart hat am gestrigen Samstagabend das erste Playoff-Finale um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft der Frauen 2018 in fünf Sätzen gegen den SSC Palmberg Schwerin verloren. Nach fast zweieinhalb Stunden nervenaufreibendem Showdown in der SCHARRena musste sich das Team von Giannis Athanasopoulos im Tiebreak dem amtierenden Deutschen Meister mit 12:15 geschlagen geben. Das Publikum bekam begeisternden Sport zu sehen – mit meisterlichen Leistungen auf beiden Seiten des Netzes. Allein das Schiedsrichter-Duo und die Linienrichter konnten mit der auf dem Feld gezeigten Performance nicht mithalten. Leider sollte dies am Ende spielentscheidend sein …

Nichts Neues in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Frauen-Volleyball – möchte man meinen. Wieder stehen sich Stuttgart und Schwerin gegenüber und erneut macht eine beeindruckende Playoff-Performance den ostdeutschen Serienmeister zum leichten Favoriten. Doch dieses Mal hat Stuttgart den Heimspielvorteil auf seiner Seite  – und eine klare Vision …

Stuttgarter Zeitung vom 19.04.2018, S. 30

Stuttgarter Nachrichten vom 06.04.2018, S. 27

 Allianz MTV Stuttgart sichert sich frühzeitig die Dienste von Deborah van Daelen und Molly McCage

 Die laufende Saison ist noch nicht einmal abgeschlossen und doch dreht sich das Wechselkarussell bereits in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen. So auch bei Allianz MTV Stuttgart! Nach den Vertragsverlängerungen von zwei Nachwuchspielerinnen vor einigen Wochen ist es Sportdirektorin Kim Renkema und Geschäftsführer Aurel Irion noch vor dem zweiten Spiel im Halbfinale, das morgen um 18.00 Uhr in Maaseik stattfindet, gelungen, die Verträge mit zwei Stammkräften zu verlängern.  Die Diagonalangreiferin Deborah van Daelen und Mittelblockerin Molly McCage werden auch in der nächsten Saison gemeinsam angreifen! 

Deborah van Daelen geht somit bereits in ihre sechste Saison bei Allianz MTV Stuttgart. Nach einem Jahr Pause kehrte die 29-jährige Niederländerin 2015 zurück an den Neckar und gilt seither als feste Größe im Kader. Zur aktuellen Saison wurde ihr auch das Amt der Mannschaftskapitänin übertragen. „Debbie spielt momentan die beste Saison ihrer Karriere! In der neuen Saison wird es auch wieder ihre Aufgabe sein, für das Zusammenfinden und die Weiterentwicklung der Mannschaft zu sorgen. Auch deswegen ist sie eine enorm wichtige Spielerin.“, so Kim Renkema. 

Molly McCage wechselte erst zur aktuellen Saison vom hessischen Ligakonkurrenten VC Wiesbaden in die Landeshauptstadt. Bereits in der ersten Saison bei Allianz MTV Stuttgart entwickelte sie sich zur absoluten Topscorerin und ist für Kim Renkema „die beste Mittelblockerin der Bundesliga“. Die 24-jährige Texanerin führt nicht nur das aktuelle Ranking der Mittelblockerinnen an, sondern zählt auch zu den Top-10-Punktesammlerinnen der Liga. Noch nie gab es bei Allianz MTV Stuttgart eine Mittelblockerin, die mehr Punkte beisteuert als die Angreiferinnen. 

Kim Renkema, Sportdirektorin von Allianz MTV Stuttgart ist überglücklich und zugleich auch stolz, diese beiden Personalien so frühzeitig geklärt zu haben: „Mit diesen beiden Spielerinnen nimmt unser Kader für die neue Spielzeit immer mehr Form an und wir sind auf einem sehr guten Weg für die neue Saison. Molly und Debbie sind bei uns wichtige Stammspielerinnen, die mit Sicherheit auch bei anderen Vereinen auf dem Wunschzettel standen. Umso mehr freue ich mich, dass sich beide für ein weiteres Jahr bei Allianz MTV Stuttgart entschieden haben.“

Für jeden Fan ein absolutes Muß! Unsere Dauerkarte 18/19! (Foto: Tom Bloch | www.tombloch.de)

"Stuttgarts schönster Sport" wird immer beliebter! Anfang März hat der Vorverkauf für die Dauerkarten für die Saison 18/19 begonnen. In diesen Tagen wurde die 200. Dauerkarte verkauft...

Wenn der Tabellenführer auf den Tabellenfünften nach der Hauptrunde trifft, dann sollten die Rollen eigentlich
klar verteilt sein. Aber die Playoffs haben oft ihre eigenen Gesetze, wovon sich gestern die 1947 Zuschauer
in der Stuttgarter SCHARRena überzeugen konnten.
Aachen war mit dem Anspruch angetreten, dem Stuttgarter Star-Ensemble um Außenangreiferin Nika Daalderop das Leben möglichst schwer zu machen und für eine Überraschung zu sorgen. Und so legte Aachen auch im ersten Satz los.

Die Mannschaft aus der Printenstadt holte sich den ersten Punkt durch eine starke Blockabwehr gegen Stuttgarts Michaela Mljenkova. Stuttgart konnte jedoch durch einen ins Aus geschlagenen Angriffsball ausgleichen. Beide Mannschaften agierten in der Folgezeit auf etwa gleichem Niveau und so wogte auch die Punktesammlung hin und her. Keine der Mannschaften war in der Lage, sich deutlich abzusetzen.
Zur ersten technischen Auszeit stand es 7:8 für die Ladies in Black. Beim Stand von 10:13 sah sich Giannis Athanasopoulous zu einer technischen Auszeit gezwungen, um seine Mannschaft etwas zur Konzentration zu rufen. Dieser Ruf blieb nicht ungehört und Stuttgart rückte zur zweiten technischen Auszeit auf 15:16 an Aachen heran. Beiden Mannschaften fehlte die letzte Präzision im Spiel, welches bis zum Stand von 24:24 ausgeglichen war. Dann wurde Femke Stoltenborgs schwierig zu spielendes Zuspiel vom Schiedsrichtergespann als unsauber gewertet und bescherte Aachen den ersten Satzball. Michaela Mljenkova lobbte den folgenden Ball diagonal ins Aus und Aachen konnte den Satz nach 27 Minuten mit 24:26 für sich entscheiden.

Stuttgart fand im zweiten Satz besser ins Spiel. Obwohl Aachen zu Beginn 2:3 führte, drehte die Mannschaft um Debbie van Daelen bis zur ersten technischen Auszeit den Spielstand auf 8:4. Aber dann ließ wieder die Konzentration auf Seiten der Gastgeberinnen etwas nach, was Aachen zum Ausgleich beim Stand von 10:10 nutzen konnte. Wieder entwickelten sich spektakuläre Ballwechsel, beide Mannschaften neutralisierten sich bis zum Stand von 16:16. Erneut konnte Stuttgart durch die "holländische Fraktion" auf 19:16 davonziehen. Diesen Vorsprung schaffte Aachen nicht mehr aufzuholen, obwohl Aachens Trainerin van Hintum beim Stand von 22:18 noch einmal eine Auszeit nahm. Letztlich ging der zweite Satz nach 23 Minuten Spielzeit mit 25:19 an Stuttgart.

Im dritten Satz bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in den beiden vorangegangenen Sätzen. Stuttgart setzte sich zunächst mit 4:1 etwas ab, die Ladies in Black fanden jedoch zurück ins Spiel und schafften den Ausgleich zum 5:5. Über ein 8:6 und 16:12 baute Stuttgart seinen Vorsprung kontinuierlich etwas aus. Nach einem weiteren Punkt für das Heimteam und vier Punkten in Folge für Aachen stand es auf einmal 17:16. Folgerichtig nahm Stuttgarts Trainer hier seine taktische Auszeit, um den Spielfluß von Aachen zu unterbrechen. Stuttgart erhöhte nun die Schlagzahl etwas und erspielte sich einen Vorsprung von 3 Punkten auf 20:17. Kurios dabei der Punkt zum 19:17 für Stuttgart, als das Schiedsrichtergespann eine klare Vierfachberührung auf Aachener Seite nicht erkannte und weiterspielen ließ. Aachen nahm nun seine Auszeit und konnte in der Folge durch 2 hervorragende Blocks und einen starken Angriff von Adams zum 20:20 ausgleichen. 
Stuttgarts Trainer reagierte erneut mit einer taktischen Auszeit, trotzdem zog Aachen danach zum 20:22 davon. Leider knickte Theodora Pusic beim Abwehrversuch um und musste in der Folge immer wieder durch Annie Cesar ersetzt werden. Stuttgart kämpfte sich im folgenden wieder heran und es war Nika Daalderop vorbehalten, den Satzball zum 26:24 nach 30 Minuten zu verwandeln.

Auch der vierte Satz blieb ausgeglichen bis zum Stand von 11:11. 5 Punkte in Folge verhalfen Stuttgart zu einer 16:11 Führung zur zweiten technischen Auszeit. Stuttgart hatte sein Kämpferherz wiedergefunden und spielte nun auch seine vorhandene Klasse aus. Aachen gelangen in der Folge noch 5 Punkte, so daß Stuttgart den Satz nach 22 Minuten mit 25:16 und damit das Spiel mit 3:1 gewinnen konnte.

Zum MVP wurden auf Aachener Seite Kirsten Knip und auf Stuttgarter Seite Femke Stoltenborg gewählt.

Stuttgart fährt nun mit einer 1:0 Führung im Playoff-Halbfinale ins belgische Massaik, da Aachen seine Heimspiele in den Playoffs nicht mehr in der Sporthalle Neuköllner Straße austragen darf. Das zweite Spiel findet am kommenden Samstag um 18.00 Uhr statt.

Starting Six Stuttgart: Stoltenborg, Mlejnkova, Tapp, van Daelen, Daalderop, McCage
Starting Six Aachen: Polder, Bongaerts, Adams, Stoeten, Šunjić, Oude Luttikhuis