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Kann Stuttgart am Samstag ein weiteres Mal jubeln? Foto: Jens Körner - Bildermacher Sport

Kann Stuttgart am Samstag ein weiteres Mal jubeln? Foto: Jens Körner - Bildermacher Sport

Ein letztes Mal Mannheim, ein letztes Mal SAP-Arena. Das zoi DVV Pokalfinale am Samstag gegen den VfB Suhl verspricht Spannung pur.


Am Samstag steigt vor ausverkaufter Kulisse in der SAP Arena zum elften und letzten Mal das zoi DVV-Pokalfinale. Mehr als 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden das größte nationale Volleyball-Event Deutschlands live verfolgen, darunter über 1100 Fans aus Stuttgart. Für Allianz MTV Stuttgart geht es ab 16 Uhr gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen um den sechsten Pokalsieg der Vereinsgeschichte.

Die Stuttgarterinnen gehen als Tabellenführer und mit beeindruckender Pokalbilanz in das Endspiel. Acht Finalteilnahmen stehen bislang zu Buche, Stuttgart holte dabei fünfmal den Pokal. Der Weg ins diesjährige Finale war geprägt von klaren 3:0-Erfolgen im Achtel-, Viertel- und Halbfinale. Auch gegen den amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin gewann das Team von Cheftrainer Konstantin Bitter souverän. Das Bundesliga-Hinspiel gegen den VfB Suhl entschied Allianz MTV Stuttgart in der SCHARRena deutlich mit 3:0 Sätzen (25:17, 25:12, 25:20) für sich. 

Doch auch der Finalgegner reist mit reichlich Selbstvertrauen an. Der VfB Suhl Lotto Thüringen, der erstmals seit 2014 wieder im Endspiel des DVV-Pokals  steht, setzte sich nicht nur im Halbfinale in einem dramatischen Fünf-Satz-Derby gegen den Dresdner SC durch, sondern gewann auch am vergangenen Wochenende die "Generalprobe" für das anstehende Pokalfinale. Im Bundesliga-Topspiel fügte der aktuell Tabellenzweite VfB Suhl LOTTO Thüringen den Stuttgarterinnen mit 3:2 Sätzen (25:16, 20:25, 21:25, 25:20, 15:7) nach fast zwei Stunden Spieldauer ihre erste Saisonniederlage zu.

Damit ist klar: Das Pokalfinale verspricht ein Duell auf Augenhöhe zu werden. Der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten. Beide Teams kennen sich bestens und haben ihre Qualitäten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch individuell bringt das Finale höchste Qualität auf das Feld. Suhl stellt mit Diagonalangreiferin Monika Brancuska die bisherige Topscorerin der aktuellen Saison, auf Stuttgarter Seite rangiert Mittelblockerin Lucia Varela aktuell auf Platz zwei im MVP-Ranking. 

Für Allianz MTV Stuttgart heißt es nun, die letzte Niederlage gegen den VfB Suhl abzuhaken, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und am Samstag in Mannheim alles zu geben, um das letzte Pokalfinale in der SAP Arena mit einem weiteren Titel zu krönen. Das Endspiel der Frauen beginnt um 16 Uhr und wird live im Free-TV bei SPORT1 sowie im Stream bei DYN übertragen.