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Foto: Jens Körner - Bildermacher Sport

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Die Rollen waren vor dem Duell klar verteilt: Stuttgart als Topteam der Liga, Hamburg als mutiger Aufsteiger. Doch trotz der Favoritenlage musste Allianz MTV Stuttgart eine wichtige Personalie verkraften – Libera Yurika Bamba fehlte aus privaten Gründen. Stuttgart gewann 3:0 gegen Hamburg.


Zur Nachmittagszeit versammelten sich rund 2.156 Zuschauer in der fast ausverkauften SCHARRena zum Sonntagsspiel gegen den Aufsteiger aus Hamburg. Eines vorweg und wenig überraschend: am Ende zog Stuttgart souverän mit 3:0 durch, auch wenn Hamburg immer wieder kleine Nadelstiche setzen konnte.

Hamburg begann engagiert und hielt in den ersten Ballwechseln gut dagegen. Doch nach einem soliden Start schlichen sich beim ETV zunehmend individuelle Fehler ein – besonders in Annahme und Abstimmung. Stuttgart nutzte diese Phase eiskalt aus, erhöhte das Tempo und dominierte den Satz schließlich klar. Das deutliche 25:9 spiegelte die zunehmende Überlegenheit wider.

Der zweite Durchgang begann völlig anders: Hamburg spielte plötzlich mutig, aggressiv und mit viel Risiko. Die Hamburger Volksbank Volleys gingen sogar in Führung und profitierten von ungewohnten Annahmeproblemen auf Stuttgarter Seite.

Doch genau in dieser Phase zeigte der Favorit seine Klasse. Stuttgart stabilisierte sich, erhöhte den Druck im Aufschlag und fand wieder zu seinem Rhythmus. Mit zunehmender Dominanz drehte MTV den Satz und gewann ihn schließlich mit 25:19.

Im dritten Satz war Hamburg fest entschlossen, sich nicht kampflos zu ergeben. Beide Teams lieferten sich lange, spektakuläre Ballwechsel, bei denen kein Ball ohne Widerstand den Boden berühren durfte.

Hamburg warf alles rein, doch Stuttgart blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärter und setzte sich auch im letzten Satz durch. Damit stand der erwartete 3:0-Erfolg fest.

Stuttgarts schönster Sport strahlt weiterhin von der Tabellenspitze mit 11 Siegen aus 11 Spielen, 33 Punkten und einem Satzverhältnis von 33:1. MVP des Abends auf Stuttgarter Seite wurde erneut unsere Pauline Martin.

Europäischer Abend wartet

Für Stuttgart bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am Mittwoch steht die nächste Herausforderung an im CEV Volleyball Cup Rückspiel gegen Thy Istanbul.

Nach der knappen 2:3-Niederlage im Hinspiel will Stuttgart vor heimischem Publikum zurückschlagen und sich mit einem Sieg eine gute Ausgangslage für das Weiterkommen sichern.

Die aktuelle Form aus der Bundesliga dürfte dafür Rückenwind geben.